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Werkzeug

1RM-Rechner: Maximalkraft aus einem Arbeitssatz berechnen

Du weißt, was du für acht Wiederholungen bewegst, aber nicht, was einmal ginge. Der Rechner sagt es dir!

Nach Epley Gewicht × (1 + Wdh. ÷ 30)
Nach Brzycki Gewicht × 36 ÷ (37 − Wdh.)

Warum hier zwei Zahlen stehen

Beide Formeln stammen aus Messreihen, und beide sind Näherungen. Kurios ist, wo sie sich treffen: Bei genau zehn Wiederholungen liefern sie denselben Wert. Darunter schätzt Brzycki niedriger, darüber höher, und der Abstand wächst nach beiden Seiten. Aus 100 kg mit drei Wiederholungen macht Epley 110 kg und Brzycki 105,9. Bei fünfzehn Wiederholungen sind es 150 gegen 163,6, und ab zwanzig wird Brzycki unbrauchbar.

Welche näher an der Wahrheit liegt, hängt vom Menschen und von der Übung ab, nicht von der Formel. Für kurze Sätze ist Brzycki die vorsichtigere Wahl, für lange Epley.

Andere Rechner zeigen deshalb einen Wert und tun so, als wäre er gemessen. Hier stehen beide, und der Abstand dazwischen ist die ehrlichere Aussage: Er sagt dir, wie sicher die Schätzung überhaupt sein kann.

Prozenttabelle: Trainingsgewichte aus dem Maximum

Die Kilogramm beziehen sich auf den Epley-Wert von oben. Die rechte Spalte ist dieselbe Formel rückwärts gerechnet, sie sagt, wie viele Wiederholungen ein Anteil ungefähr trägt. Ab etwa zwölf Wiederholungen wird sie zur groben Hausnummer, und das gilt für jede Tabelle dieser Art.

Anteil Gewicht trägt etwa
100 % 1 Wiederholung
95 % 2 Wiederholungen
90 % 3 Wiederholungen
85 % 5 Wiederholungen
80 % 8 Wiederholungen
75 % 10 Wiederholungen
70 % 13 Wiederholungen
65 % 16 Wiederholungen
60 % 20 Wiederholungen
55 % 25 Wiederholungen
50 % 30 Wiederholungen

Wie genau ist das?

Genau genug, um damit zu planen, und zu ungenau, um damit anzugeben. Vier Dinge verschieben das Ergebnis:

Der Wert ist nur so gut wie der Satz, aus dem er stammt

Eine einzelne Schätzung sagt wenig. Interessant wird sie, wenn du sie über Wochen nebeneinanderlegst: Steigt sie, während dein Körpergewicht steht, wirst du tatsächlich stärker. Dafür brauchst du keine Rechnerei, sondern die Sätze von letzter Woche.

Genau das macht das Trainingstagebuch im Browser: Gewicht, Wiederholungen und Sätze eintragen, den Rest rechnet es selbst. Dieselbe Epley-Formel läuft dort mit und meldet sich, wenn dein rechnerisches Maximum seit Wochen steht. Kostenlos, ohne App-Store, und du kannst jederzeit alles wieder löschen.

Noch offene Fragen? Die stehen in der FAQ. Kostenlos anfangen.